| Das Stillen nützt dem Kind:
Stillen ist die seit Millionen Jahren erprobte Babynahrung, die alle notwendigen Nährstoffe in genau der richtigen Menge enthält.
Stillen schützt Ihr Kind gegen Krankheiten und Allergien.
Stillen stärkt das Urvertrauen Ihres Kindes.
Stillen fördert eine gesunde Entwicklung der Kiefer und der Zahnstellung, der Zungen- und Gesichtsmuskulatur und damit die Sprachentwicklung.
Stillen fördert die geistige Entwicklung Ihres Kindes.
Das Stillen nützt der Mutter:
Stillen bringt Ihnen hautnahen Kontakt zu Ihrem Kind - etwa 600 Stunden im ersten halben Jahr.
Stillen macht das nächtliche Füttern einfacher.
Stillen fördert die Rückbildung der Gebärmutter nach der Geburt.
Stillen entspannt - nach der turbulenten Neugeborenenzeit.
Stillen macht Spaß.
Das Stillen nützt der Familie:
Sie sparen Geld, ca. 750 im ersten halben Jahr.
Sie sparen Zeit - kein Einkauf, keine Zubereitung, kein Abwasch.
Sie sparen Platz in der Mülltonne.
Das Stillen nützt der ganzen Gesellschaft:
Stillen schützt die Umwelt, weil die energie- und rohstoffintensive Herstellung, der Transport und die Verpackung der künstlichen Nahrung wegfallen. Im Gesundheitswesen werden Kosten gespart, weil gestillte Kinder seltener krank werden, seltener ins Krankenhaus kommen und weniger Medikamente brauchen.
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Säuglingsgesundheit
Extrem unregelmäßiger Stuhlgang ist bei gestillten Babys völlig normal. Wenn die Kleinen fünf mal am Tag oder aber auch nur alle 10 bis 14 Tage Stuhlgang haben, besteht also kein Grund zur Beunruhigung, wie der Kinderarzt Andreas Busse im Apothekenmagazin Baby und die ersten Lebensjahre betont. Als abwegig wies er Befürchtungen zurück, ein gestilltes Baby mit seltenem Stuhlgang könne sich innerlich vergiften. Die Muttermilch werde praktisch komplett verwertet. Was zu Tage trete, seien vor allem abgestoßenen Zellreste der Darmschleimhaut oder Reste der Darmflora.
Auch den Flüssigkeitsbedarf decke Muttermilch normalerweise vollständig ab. Voll gestillte Kinder bräuchten normalerweise keine zusätzliche Flüssigkeit, außer bei Fieber oder wenn die Außentemperaturen sehr hoch sind, erklärt der Mediziner. ap
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